Wann kam die erste Lithium-Ionen-Batterie auf den Markt?

Batterien

Es ist gar nicht so lange her, im Jahr 1800 entdeckte Alessandro Volta, dass zwischen verschiedenen Metallen in einer galvanischen Lösung ein elektrischer Strom fließt. Er folgerte: In einem solchen Medium ist offensichtlich elektrische Energie gespeichert. Ein Energiespeicher war entdeckt. Seither wurde die Anordnung verbessert, andere Materialien kamen ins Spiel, die Stromstärke wurde erhöht. Seit 1901 gibt es auch Trockenbatterien. Und wieder fast einhundert Jahre später (1991) kam die erste Lithium-Ionen-Batterie auf den Markt. Volta wurde mit Ruhm überhäuft (wenn auch erst nach seinem Tod), und die meisten Batterien – seit 1850 nennt man diese Geräte so – arbeiten immer noch nach seinem Prinzip.

Längst sind Batterien verschiedenen Typs im Alltag „normal“  – im Handy, in der Taschenlampe oder als Starterbatterie im Auto. Trotzdem beklagen die Ingenieure landauf landab, die Batterien, seien zu groß, zu schwer, zu teuer – zumindest für Elektroautos. Was ist also das Problem und wie sieht die Lösung aus?

Das Schlüsselwort heißt „Energiedichte“; es beschreibt die Speicherfähigkeit für Energie. So kann eine moderne Batterie von heute pro Kilogramm Eigengewicht 200 Wattstunden Energie speichern. Aber: Im Wasserstoff ist pro Kilogramm das Vierfache gespeichert und im Benzin mehr als das Sechsfache. 

Weltweit arbeiten Forscher daran, die Speicherfähigkeit von Batterien zu erhöhen, und deutsche Forscher sind ganz gut im Rennen. Macht man hier Froschschritte, dann klappt’s auch mit der Elektromobilität, denn Autos brauchen für die Fortbewegung viel, sehr viel Energie.  

 

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