Wann nahm Henry Ford das erste Fließband in Betrieb?

Fließband

Fließband in Automobil-Produktion Anfang des 20. Jahrhunderts

Am laufenden Band: 1913 installierte Henry Ford das erste Fließband in seinem Automobilwerk. Das sich maschinell vorwärtsbewegende Band, auf dem Werkstücke von einem Arbeitsplatz zum nächsten transportiert und stufenweise bearbeitet werden, hat seitdem nicht nur die Automobilproduktion, sondern die komplette Industrie und mit ihr die Arbeitswelt revolutioniert.

Ford perfektionierte vor 105 Jahren die Massenfertigung mit dem Ergebnis, dass sein legendäres Model T zu erschwinglichen Preisen millionenfach zuerst Amerika, dann weitere Kontinente eroberte. Heute ist Massenproduktion mit Fließband branchenübergreifend aus den Fabriken nicht mehr wegzudenken. Und durch Industrie 4.0 kommt weitere Flexibilität: Die Vision von der ‚Losgröße 1‘ zu den Kosten einer Massenproduktion rückt in den Bereich des Machbaren. 

Fließband in moderner Automobil-Produktion mit Robotern

Die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Arbeitswelt: Wenn beispielsweise Industrieroboter immer häufiger schwere Arbeiten in der Produktion selbständig übernehmen, dann braucht es einen klugen Kopf, der diese Arbeit steuert. Der Mensch wird zum Dirigent von Industrie 4.0. Seine Aufgaben lauten: Koordinieren, Steuern, Kontrollieren, Entscheiden und Beraten. Er muss Informationen richtig interpretieren, kreative Lösungswege finden und Entscheidungen treffen.

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